Vortrag - Soziale Medien und sexuelle Gewalt

Zuletzt geändert von Inga Klas am 2025/03/20 09:12

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Fazit

  • Viel Persönliches wird offen gelegt
    • Gezielte Angriffe auf Personen in schwierigen Lagen
    • Einschätzung der Zielperson wird erleichtert + individualisierte Angriffsstrategie
    • Einfacheres Eindringen in die Privatsphäre
    • Einfaches Erstellen von Fake- und KI-Inhalten
  • Kontaktaufnahme
    • Massive Erhöhung der Anzahl an  Kontaktpersonen
    • Anonyme Kontaktaufnahme möglich
    • Kontaktaufnahme mit gefälschter Identität
    • Übergang von „virtuellem“ Kontakt zu realen Treffen
    • „Ausprobieren“ aus Neugier wird vereinfacht
    • Fehlende Kontrolle durch Eltern/Erwachsene
    • Einfachere Verheimlichung der Kontaktaufnahme
    • Verheimlichung der Kontaktaufnahme in „privaten“ Bereichen des Internet (private Chats, Direktnachrichten,...)
  • Technische Möglichkeiten erhöhen Risiken
    • Foto- und Videoaufnahmen können schnell und heimlich angefertigt werden
    • Einfache Übermittlung von Bildmaterial
    • Angriffe per Videotelefonie
    • Standort-Tracking vereinfacht das Verfolgen
    • Standort-Markierungen geben Hinweise zu regelmäßigen Aufenthaltsorten
  • Keine wirksame Prüfung des Alters
    • Zugang zu nicht-altersgerechten Angeboten und Inhalten
    • Kein Schutz vor Kontakten mit Fremden
  • Sexuelle Inhalte für Erwachsene und Gewalt werden normalisiert
    • Kein altersgerechter Zugang und Umgang mit dem Thema Sexualität
    • Kinder und Jugendliche übernehmen Praktiken aus der Erwachsenenwelt 
    • Normalisierung aggressiver und emotionsgeladener Sprache (Bsp. https://yewtu.be/watch?v=DO0pptjYGzc)
    • Normalisierung und Verherrlichung von Gewalt, Kompromisslosigkeit, fehlender Impulskontrolle (Bsp. "Rage Quit" - Meme-Video: https://yewtu.be/watch?v=xqpVhY5-u64) 
    • Gewalt in Posts bringt hohe Klickzahlen ->mehr Material wird produziert > mehr Material wird verfügbar und sichtbar

Literatur