Begleitung Gaming

Zuletzt geändert von Inga Klas am 2022/10/11 16:30

Unser Tipp!

Gaming kann man am besten verstehen, wenn man selber spielt. Legt deswegen immer mal wieder gemeinsame Spielrunden mit euren Kids ein und lasst euch erklären, wie die Spiele funktionieren. Das stärkt zum einen das Selbstbewusstsein und das Vertrauen der Kids und es ergibt sich sich ganz zwanglose die Gelegenheit für gute Gespräche. 

 

Altersfreigabe prüfen

Prüft, bevor ihr für eure Kinder ein Spiel kauft oder installiert, für welches Alter das Spiel geeignet ist (Informationen findet ihr auf unserer Seite Altersgerechte Angebote). Hab auch im Hinterkopf, dass die offiziellen Einstufungen nicht immer auch für euer Kind passend sind. Einen guten Ratgeber findet ihr unter https://www.spieleratgeber-nrw.de/ . Wenn ihr vor dem Kauf in ein Spiel genauer reinschauen möchtet, schaut euch so genannte "Let's Play" Videos an. Darin zeigen euch Gamer längere Spielsequenzen bis hin zu kompletten spielen, z.B. https://yewtu.be/watch?v=car4hJVCAq8 .


Kontaktmöglichkeiten im Spiel prüfen

Wie wir schon häufiger erklärt haben, besteht eines der größten Risiken von Videospielen darin, dass Unbekannte Leute aus dem Netz mit euren Kindern in Kontakt treten können. Prüft deswegen bei jedem Spiel, ob solche Funktionen vorhanden sind (Kontakte hinzufügen, chatten) und ob man sie eventuell abschalten kann. Lassen sich die Funktionen nicht abschalten, begleitet die Kids so lange beim Spiel, bis sie mit diesen Funktionen sicher umgehen können. 

Weitere Details findet ihr auf der Seite Cybergrooming.


Einstellungen in Spielen

Für Konsolen und Spiele findet ihr zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten bei https://www.medien-kindersicher.de/. Unter anderem:

  • Altersgerechte Spieleinstellungen vornehmen:
    • Manche Spiele lassen es zu, Altersstufen einzustellen, die den Schwierigkeitsgrad und manchmal auch die Art der Inhalte beeinflussen.
  • Spiele vor fremdem Zugriff schützen:
    • Mobile Geräte mit einem PIN oder Passwort schützen
  • Veröffentlichung persönlicher Informationen einschränken:
    • Spielkonto wenn möglich auf “privat” stellen, d.h. Menschen, die nicht als Kontakte bestätigt wurden, können die Inhalte nicht sehen.
    • Keine persönlichen Informationen im Profilnamen preisgeben, wie vollständiger Name, Wohnort oder Geburtsdatum.
    • Profilfoto und Profilinformationen nur den bestätigten Kontakten anzeigen.
    • Kein Foto des Gesichts als Profilfoto verwenden.
    • Anzeige des Profils in Suchergebnissen deaktivieren.
    • Spielort nicht veröffentlichen.
  • Nutzung persönlicher Daten beschränken:
    • Werbe- und Analysezwecken widersprechen.
    • Personalisierten Angeboten widersprechen.
  • Kontaktaufnahmen beschränken:
    • Kommentare, Nachrichten und Freundschaftsanfragen deaktivieren und nur gemeinsam mit dem Kind verschicken oder annehmen.
    • Chat-Funktionen in Spielen deaktivieren.
  • Kostenpflichtige Inhalte verhindern:
    • Keine Bezahldaten im Spiel hinterlegen.
    • In-App-Käufe deaktivieren oder Kostenlimit festlegen
  • Aktivitätszustände verbergen:
    • “Zuletzt online” und Aktivitätenanzeige deaktivieren.
    • Zugriff auf Daten außerhalb der App beschränken:
    • Zugriffsrechte auf Dateien, Medien, Kamera, Mikrofon prüfen und deaktivieren falls nicht benötigt

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